Andrea
Rössler:
Imitation und Differenz
Intertextualität bei Carme Riera, Adelaida García Morales und
Paloma Díaz-Mas
204 Seiten, 18,50 ,
ISBN 3-925867-17-1 (1996)
Band 1 der Reihe "Gender Studies Romanistik"
Intertextualität ist ein auffälliges Kennzeichen vieler
Erzähltexte aus dem Spanien der achtziger Jahre. Am Beispiel
dreier Romane von Carme Riera, Adelaida García Morales und
Paloma Díaz-Mas wird hier die Vielfalt intertextueller
Artikulationsweisen vorgestellt und nach den Gründen gefragt,
die sie gerade für Frauen attraktiv erscheinen lassen.
Imitation erweist sich dabei als ein Differenz ermöglichendes
Erzählprinzip: Intertextuelle Erzählverfahren können nicht nur
die Abhängigkeit weiblicher Lebenserfahrung und -gestaltung von
patriarchalen Wirklichkeitsmodellen, die seit Jahrhunderten in
Literatur und Kunst tradiert worden sind, besonders eindrücklich
veranschaulichen, sondern auch der Fortschreibung patriarchaler
Weiblichkeits- und Männlichkeitsmythen entgegenwirken.
Esta obra es una gran
contribución para la diferenciación de las obras de escritoras
de la época posfranqista española.
(Klaus Pörtl in Romanische Forschungen)
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