Arbeitskreis Mexiko-Studien
(Hg.):
Streifzüge durch die mexikanische Gegenwartsliteratur
177 Seiten, 16,50 , ISBN 3-925867-28-7 (1998)
Band 2 der Reihe "Tranvía Sur"
Die Aufsätze dieses Buches sollen der Vielfalt der mexikanischen Literatur Rechnung tragen und sind somit als Versuch zu verstehen, der Tendenz zur Kanonbildung in der deutschen Lateinamerikanistik entgegenzuwirken, da ein solcher Kanon weder die Qualität der aufgenommenen Werke noch eine mindere Qualität der nicht aufgenommenen Werke garantiert. So ist auch zu erklären, warum hier einigen weniger bekannten Autoren und Werken zuweilen der Vorzug gegenüber denjenigen Autoren und Werken erteilt wird, die von der hiesigen Literaturwissenschaft schon ausgiebig behandelt worden sind.
Inhalt:
Geschichte Mexikos im 20. Jahrhundert; Mexikanische
Literatur im 20. Jahrhundert (Avantgarde, Revolutionsroman,
indigenistische Literatur, Boom und Identitätsdiskurs); Kultur
und Gegenkultur bei José Agustín; Dokumentarliteratur in
Mexiko; Die Thematik der staatlichen Willkür in der
Erzählliteratur der sechziger und siebziger Jahre; Die
Protestbewegung von 1968 und ihr Widerhall im Theater; Ein
alternativer Zugang zur Großstadt in der mexikanischen
Erzählliteratur: die literatura del barrio;
Weibliche Revolution: Geschichte und Allegorie in Laura Esquivels
Como agua para chocolate; Zwischen nationalem
Geschichtsmythos und der Geschichte des privaten Lebens der Frau.
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