Andreas
Steppan:
DI TU NOMBRE
Zur intertextuellen Codierung homosexueller Liebe in der
spanischen Literatur nach 1975
Band 12 der Reihe Gender Studies Romanistik
360 Seiten, 29,80 , ISBN 978-3-938944-32-5 (Juni 2009)
Liebe und Literatur sind untrennbar miteinander verbunden.
Unsere Vorstellung von Liebe speist sich zu einem wichtigen Teil
aus Vorgaben, wie sie in Märchen, Mythen und Romanen modelliert
und durch intertextuelle Verarbeitung fortentwickelt und
verfestigt werden.
Doch wie könnte ein solcher Code für lesbische und schwule
Liebe aussehen? Gerade in einem Land wie Spanien, in dem
Homosexualität während der Jahrhunderte und Jahrzehnte von
Erzkatholizismus, Inquisition und Franco-Diktatur unsichtbar
bleiben musste?
Die vorliegende Arbeit untersucht drei grundverschiedene Ansätze
der intertextuellen Anbindung homosexueller Liebe:
Esther Tusquets setzt in ihrer Trilogie aus El mismo mar de
todos los veranos, El amor es un juego solitario und Varada
tras el último naufragio die Liebe zwischen Frauen in Bezug
zu prototypischen heterosexuellen Paaren.
Luis Antonio de Villena ergründet in La nave de los muchachos
griegos eine verborgene literarische Tradition des schwulen
Begehrens.
Und Luis G. Martín umspielt in La muerte de Tadzio
respektlos Thomas Manns platonische Verbrämung homosexueller
Lust.
Eine Liebe sucht, findet und sagt ihren Namen.
INHALT:
Ausführliches Inhaltsverzeichnis und
1. Einleitung (als
PDF-Datei)
2. Literaturgeschichtlicher Rahmen: Schwule und lesbische Literatur in Spanien
3. Esther Tusquets' Trilogie: Geschichten vom lesbischen Scheitern
4. Luis Antoni de Villenas La nave de los muchachos griegos: Eine Liebe sagt ihren Namen
5. Luis G. Martíns La muerte de Tadzio: Mann will doch nur spielen
6. Schluss
Bibliographie
edition tranvía · Postfach 15
04 55 · D-10666 Berlin · www.tranvia.de · E-mail: Tranvia@t-online.de · Impressum · Allgemeine Geschäfts- und
Lieferbedingungen (AGB))
Alle Preise in Euro. Die Preise sind Bruttopreise und
enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer. Bei Bestellungen direkt
beim Verlag werden als Versandkosten die Portokosten zuzüglich
einer Verpackungskostenpauschale in Höhe von 0,50 Euro in
Rechnung gestellt (s. auch unsere Allgemeinen Geschäfts- und
Lieferbedingungen)